Neben den Standardelementen zur Navigation kann der
Internet Explorer eine Liste mit allen Links in der
angezeigten Seite erzeugen (nur mit der Erweiterung "PowerToys").
Zwar können auch mit dem IE keine eigenen Anmerkungen zu den
Seiten erstellt werden, aber es können Textstellen mit
einem virtuellen Textmarker gekennzeichnet werden, was
allerdings nicht abgespeichert wird. Durch die Integration in das
Betriebssystem wird kein Unterschied zwischen lokalen und
anderen Dateien im Internet gemacht, wodurch die Navigation
vereinheitlicht wird. Der Browser mit seinen Elementen dient auch zur
Bewegung im lokalen Dateisystem. Andererseits können sogenannte
"Webordner" angelegt werden, die einen transparenten
Dateizugriff auf Webserver ermöglichen (erfordert die
Unterstützung des jeweiligen Servers).
Die History-Liste kann in verschiedenen Arten
dargestellt werden. In der Ansicht "Nach Site" werden die
einzelnen Seiten unter ihren Titeln in Ordnern zusammengefaßt,
die nach dem Server-Namen in der URL benannt sind (z.B. würden
alle besuchten Seiten, deren Adressen mit
"http://www.tu-darmstadt.de/" beginnen, in einem Ordner
"tu-darmstadt" zusammengefaßt). Bei der Ansicht
"Nach Datum" befinden sich diese Ordner wiederum in
Tagesordnern ("Montag", "Heute", "Vorige
Woche"). Reine Auflistungen aller besuchten Seitentitel zeigen
die Ansichten "Nach der Anzahl der Zugriffe" und "In
der Zugriffsreihenfolge von heute". Zu einzelnen Einträgen
sind der Titel, die URL, das Datum des letzten Zugriffs und die
Anzahl aller Zugriffe verfügbar. Eine Suchanfrage an die History
sucht einen Begriff in den Titeln, den URLs und in den Inhalten der
Seiten, allerdings nur wenn diese noch im Cache [12] vorhanden sind.

Abbildung 6: Microsoft Internet Explorer mit History-Liste